Jugend trainiert für Olympia: vierte Plätze beim Herbstfinale 2019

Für das Bundesfinale in Berlin hatten sich gut 4600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifiziert. Die rheinland-pfälzischen Tennisteams der Mädchen und Jungs spielten im Juliläumsjahr der Schulsportveranstaltung vorne mit und belegten jeweils Platz vier.

ehr als 4600 Sporttalente mit und ohne Behinderung aus 472 Schulmannschaften des gesamten Bundesgebiets haben sich Mitte September bei JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA & PARALYMPICS in Berlin gemessen. Während des 98. Bundesfinales wurden die Bundessieger in zehn JTFO-Sportarten (Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis und Triathlon) sowie drei JTFP-Sportarten (Fußball, Leichtathletik und Schwimmen) ermittelt. Das Herbstfinale war der Beginn zum 50-jährigen Jubiläum von „Jugend trainiert“ – mehr als 12.500 Menschen sorgten bei der Jubiläumsfeier im Berliner Olympiastadion Ende September für einen stimmungsvollen Auftakt.

In den Tenniswettbewerben der WKIII-Jungs und –Mädchen standen sich jeweils junge Sportler/Innen aus 16 Landessiegerteams gegenüber. Die Sportart Tennis zählt seit 1986 zum Programm von „Jugend trainiert für Olympia“, dem weltgrößten Schulsportwettbewerb.

Die Teilnehmer/innen der Jahrgänge 2005 bis 2008 waren mit ihren Schulmannschaften in die Hauptstadt Berlin gereist und begeisterten mit attraktivem Tennis. Die jungen Spielerinnen und Spieler aus den zwei rheinland-pfälzischen Mannschaften erlebten spannende Wettkämpfe und spielten jeweils vorne mit. Die TVRP-Mädchen und Jungs wurden jeweils Vierte.

Ganz knapp ging es im Kampf um einen Podestplatz bei den Tennisjungs des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern zu. Beim 3:3 (6:7 Sätze) verpassten die Rheinland-Pfälzer gegen das Ernst-Mach-Gymnasium Haar aus Bayern die Bronzemedaille hauchdünn. Ins Herbstfinale gestartet waren die TVRP-Jungs per 4:2-Erfolg über die Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow (Brandenburg) und mit einem 5:1 im Viertelfinale gegen die Stormarnschule Ahrensburg (Schleswig-Holstein). Im Halbfinale waren die späteren Sieger vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg aus Baden-Württemberg beim 1:5 zu stark.

Auch die Mädchen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern kamen auf den vierten Platz. Im Spiel um Bronze gegen die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen aus Niedersachsen war für die Rheinland-Pfälzerinnen beim 1:5 wenig zu holen. Nach zwei klaren Siegen zu Beginn (6:0 gegen das Ökumenische Gymnasium zu Bremen und 6:0 im Viertelfinale über die Rabanus-Maurus-Schule Fulda/Hessen) mussten sich die Lauterer Schülerinnen im Halbfinale dem Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg 1:3 geschlagen geben. Der Sieg 2019 ging an die Hamburger Stadtteilschule Alter Teichweg.