Wegen Coronakrise: ITF verschiebt Fed Cup-Finals in Budapest

Die für den 14. bis 19. April geplanten Fed Cup-Finals in Budapest werden verschoben. Das teilte der Weltverband, die International Tennis Federation (ITF), mit. Grund ist die weltweite Ausbreitung des Coronavirus, die eine sichere Durchführung der Veranstaltung nicht zugelassen hätte. Das Porsche Team Deutschland hatte sich im Februar mit einem Sieg in Brasilien für die Endrunde in der ungarischen Hauptstadt qualifiziert.

Wir sind extrem enttäuscht, dass wir diese Entscheidung treffen mussten, aber wir wollen die Sicherheit und das Wohlergehen der Spielerinnen, Kapitäne, des Veranstaltungspersonal oder der Zuschauer nicht in Gefahr bringen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber die Situation erfordert von uns als Verband verantwortungsvolles Handeln“, sagt ITF-Präsident David Haggerty.


„Wir haben lange diskutiert und uns gegen die Option entschieden, ohne Zuschauer zu spielen. Das hätte die Premiere der Fed Cup-Finals nicht verdient gehabt. Deshalb wurde beschlossen, das Turnier zu verschieben und nicht im April auszuspielen. Wann genau nachgeholt werden kann, gilt es nun zu eruieren“, so DTB-Präsident und ITF Board Member Ulrich Klaus.


Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim DTB, äußert Verständnis für die Absage: „Die Gesundheit aller Beteiligten geht klar vor und die Verschiebung des Events ist in der jetzigen Situation sicherlich die richtige Entscheidung. Ich hoffe, dass für die Fed Cup-Endrunde zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr ein neuer Termin gefunden wird.“


Neben dem Finale in Budapest hat die ITF auch entschieden, die Fed Cup-Relegationspartien, die am 17. und 18. April weltweit an acht Orten ausgetragen werden sollten, zu verschieben. Zu gegebener Zeit will der Weltverband neue Termine für die Finals und die Relegationsspiele bekannt geben.

 

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