Weltklasse-Tennis auf der Glockenspitze

Die "AK ladies open" sind der Hingucker aus der ITF-Turnierszene für Damen in Rheinland-Pfalz: Bereits zum fünften Mal gibt es vom 17. bis 25. Februar im SRS-Sportpark auf der Altenkirchener Glockenspitze Frauentennis der Weltklasse zu sehen.

Tamara Korpatsch zählt zum Favoritenkreis der fünften „AK ladies open". Wird sie die zweite deutsche Siegerin in Altenkirchen nach Carina Witthöft? Foto: TVRP/AK ladies open

Altenkirchen. Die „AK ladies open“, das mit 25.000 Dollar dotierte Weltranglistenturnier, haben sich im Kalender des Weltverbandes ITF längst etabliert und sind in diesem Jahr sogar das hochkarätigste Turnier auf dem europäischen Kontinent in der vorletzten Februarwoche. Und das zieht, genauso wie der gute Ruf der Veranstaltung im Westerwald, erneut viele Spitzenspielerinnen an.

„Wir können stolz sein auf unser Hauptfeld“, sagt Turnierdirektor Razvan Mihai. Zwar haben mit Ysaline Bonaventure und Bibiane Schoofs die Siegerinnen der vergangenen beiden Jahre kurzfristig ihre Meldung zurückgezogen, weil sich freie Plätze beim WTA-Turnier in Budapest aufgetan haben, aber trotzdem ist das Aufgebot, das sich von Weltranglistenplatz 161 bis Rang 251 erstreckt, namhaft. 16 Hauptfeldspielerinnen haben sich bereits bei Grand-Slam-Turnieren bewiesen, acht waren im Januar bei den Australian Open in Melbourne dabei.

Zum Favoritenkreis zählen die Spanierin Georgina Garcia Perez, Tamara Korpatsch aus Hamburg, die das Zeug, als zweite Deutsche nach Carina Witthöft in Altenkirchen zu triumphieren, Polina Monova (Russland), Alexandra Cadantu (Rumänien), Maryna Zanevska (Belgien) und Mandy Minella (Luxemburg), die vor fünf Jahren schon zu den Top-50 der Welt zählte.

32 Köpfe groß ist das Hauptfeld, das am Dienstag, 20. Februar, mit den Erstrundenpartien einsteigt. Zu den 20 besten Gemeldeten kommen vier Wild Cards und acht Qualifikantinnen. In drei Runden muss man ab Samstag, 17. Februar, bestehen, um das Ticket zu lösen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es sich lohnt, auch die Qualifikation zu verfolgen. Vorjahressiegerin Schoofs marschierte als Qualifikantin ganz nach oben, vor zwei Jahren musste sich Arantxa Rus erst im Endspiel geschlagen geben. Das Qualifikationsfeld setzt sich aus vielen Talenten, aber auch routinierten Spielerinnen zusammen, die in der Vergangenheit von sich Reden machten. Tereza Smitkova (Tschechien), Akgul Amanmuradova (Aserbaidschan) und Greta Arn (Ungarn) mischten einst unter den Top-60 der Weltrangliste mit.

Auf der 400 Zuschauer Platz bietenden Tribüne wird auch Bundestrainerin Barbara Rittner im Laufe der Turnierwoche Platz nehmen und ihr Augenmerk vor allem die Zukunftshoffnungen des Deutschen Tennis-Bundes richten. „Altenkirchen steht fest in meinem Plan“, kündigt Rittner an, die die Besetzung genauso wie Mihai als „recht stark“ bewertet.

Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.ak-ladies-open.de.

Der Zeitplan:

Samstag, 17. Februar, 10 Uhr: Eröffnungszeremonie, anschließend Qualifikationsspiele; Sonntag, 18. Februar, 10 Uhr: Qualifikationsspiele; Montag, 19. Februar, 10 Uhr: Qualifikationsspiele; Dienstag, 20. Februar, 13 Uhr: Hauptfeld, 19 Uhr: Night Session; Mittwoch, 21. Februar, 13 Uhr: Hauptfeld, 19 Uhr: Night Session; Donnerstag, 22. Februar, 13 Uhr: Hauptfeld, 19 Uhr: Night Session; Freitag, 23. Februar, 13 Uhr: Hauptfeld, 19 Uhr: Night Session; Samstag, 24. Februar, 13 Uhr: Halbfinale Einzel und Doppel; Sonntag, 25. Februar, 10 Uhr: Gottesdienst „First Service“, 13 Uhr: Finale Einzel, 15 Uhr: Finale Doppel.

Die endgültigen Spielzeiten gibt der ITF-Supervisor am Veranstaltungstag bekannt.