Winter-Mini-Cup und Landessichtung: Erfreuliche Teilnehmerzahl

Wertvolle Erfahrungen für die Teilnehmer, wichtige Eindrücke für die Verantwortlichen: Rund 40 Kinder der Altersklassen U8, U9 und U10 präsentierten sich im Rahmen der Jüngstenförderung wieder an zwei Terminen den Trainern Anton Haaf, Niko Simon, Dennis Gilberg und Jens Rothenmeier (Jüngstenreferent TV Rheinland-Pfalz). Einmal unter athletischen Gesichtspunkten, einmal im Tennisspiel – das sind die beiden Bausteine für den Sprung in das Landes-Team 2020.

Fotos: TVRP

Dieses bezirksübergreifende Konzept zur Jüngstenförderung im Tennisverbandes Rheinland-Pfalz (TVRP) hat seit 2013 seinen festen Platz im Kalender der jüngsten Talente. Rothenmeier: „Wir hatten in diesem Jahr rund 20 Prozent mehr Teilnehmer, das war sehr erfreulich."

Die Landessichtung in Bad Kreuznach setzte den Schlusspunkt der zweiteiligen Veranstaltung. Das Jüngstentrainerteam hatte sich für kleine Veränderungen bei den Stationen mit verschiedenen Übungseinheiten aus Koordination, Athletik, Kondition und Ballspiel entschieden. Sportartübergreifende Elemente wurden beibehalten, jedoch setzten die Verantwortlichen ihren Fokus etwas stärker auf Tennisspezifische Übungen. Die Trainer beobachteten in den verschiedenen Altersklassen sowohl sportliche Begabung in Schnelligkeit, Kondition, Beweglichkeit, Auge-Hand-Fuß-Koordination oder Geschicklichkeit als auch das Verhalten (freilaufen, anbieten, orientieren) beim Teamspiel im Fußball oder Hockey. Die Komplexität soll weiterhin bedient werden. Rothenmeier wertete darüber hinaus die Übungen mit starkem Bezug zum Tennis als positiv.

Zum Auftakt der zweiteiligen Sichtung hatten sich die Mädchen und Jungen der drei Altersklassen aus den Tennisverbänden TV Rheinland, TV Pfalz und TV Rheinhessen beim Mini-Cup tolle Duelle auf dem Tennisplatz geliefert. In Ingelheim erlebten die Jüngsten beim Tagesturnier einen intensiven und interessanten Tennistag – inklusive reibungslosem Ablauf rund um die Turnierleitung mit Morten Pohl und Alexandra Mihai. Auf sechs Plätzen kämpften die Kinder pro Altersklasse in Zeitspielen um die besten Plätze - je nach Alter auf verkürzten oder auch verengten Feldern und mit druckreduzierten Bällen. Nach rund zehn Stunden und packenden Ballwechseln in Gruppenspielen sowie Haupt- und Nebenrunde standen die Sieger fest. „Wir haben insgesamt wieder viele Eindrücke und Werte gesammelt“, berichtete Rothenmeier.

Das bezirksübergreifende Konzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, die Herausforderung im regelmäßigen Austausch mit den Trainern in den Bezirken und Vereinen bleibe laut Rothenmeier jedoch bestehen. „An diesem schnellen Austausch müssen wir immer arbeiten.“ Nur dann greifen alle Rädchen ineinander und es tun sich bei den Sichtungen auch immer wieder neue Talente hervor. „Auch diesmal haben neue Kinder die Veranstaltungen bereichert“, betonte der TVRP-Jüngstenreferent. „ Das zeigt, dass es sinnvoll ist, diese Landessichtung 1-2 Mal im Jahr durchzuführen.“ Jetzt geht es für die Trainer darum, das neue Landes-Team zusammenzustellen, insgesamt 20 Plätze sind zu vergeben. Die Verantwortlichen werden über alle Altersklassen hinweg die Kandidaten für 2020 nominieren.