Satzung Tennisverband Rheinland-Pfalz

Stand 09.04.2016

 

 

§ 1

Name, Sitz und Zugehörigkeit zu einem anderen Verband

Der Verein führt den Namen Tennisverband Rheinland-Pfalz e.V., im folgenden „Landesverband“ genannt.

Er hat seinen Sitz in Mainz und ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts eingetragen. Der Landesverband ist am 10. Januar 1948 in Bin­gen gegründet worden und ist Mitglied des Deutschen Tennis Bundes e. V., mit Sitz in Hamburg, im folgenden „DTB“ genannt.

 

§ 2

Zweck des Vereins

Zweck des Landesverbandes ist die Pflege und Förderung des Tennissports auf gemeinnütziger Grundlage. Zur Erreichung dieses Zwecks dienen insbesondere:

a)         Ausrichtung von Landesmeisterschaften und Turnieren in Rheinland-Pfalz;

b)         Förderung der Jugendarbeit und das Schultennis, insbesondere durch die Veranstaltung von Jugendturnieren und -wettkämpfen;

c)         Durchführung von Lehrgängen und Ausbildungsmaßnahmen;

d)            Wettspiele mit deutschen und ausländischen Verbänden.

Der gemeinnützige Zweck wird vom Verein ausschließlich und unmittelbar verfolgt. Der Verein erstrebt keinen wirtschaftlichen Gewinn. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. 

§ 3

Mitgliedschaft 

Mitglieder des Landesverbandes sind:

1.         die regionalen Tennisverbände Tennisverband Pfalz e. V., Tennisverband Rheinland e. V., Tennisverband Rheinhessen e. V. (im folgenden Bezirksverbände genannt)

2.         alle Tennisvereine und -abteilungen (im folgenden „Vereine“ genannt), die ihren Sitz im Land Rheinland-Pfalz haben und die Mitglied in dem für sie zuständigen regionalen Bezirksverband sind. 

Sitz im Sinne dieser Satzung ist der Ort, an dem die Verwaltung eines Vereins ganz oder überwiegend geführt wird, wobei die Tennisanlage in Rheinland-Pfalz gelegen sein muss.

3.        von der Mitgliederversammlung gewählte Ehrenpräsidenten/innen und Ehrenmitglieder 

 

§ 4

Ein- und Austritt, Ausschluss von Mitgliedern

 

1.         Der Eintritt eines Bezirksverbandes wird wirksam, wenn sein Antrag durch die Delegiertenversammlung angenommen worden ist. Ein Antrag kann von der Delegiertenversammlung nur aus wichtigem Grund durch Mehrheitsbeschluss abgelehnt werden. 

2.         Der Eintritt eines Vereins wird wirksam, wenn der Antragsteller in den zuständigen Bezirksverband aufgenommen worden ist. Der/die Präsident/in des Bezirksverbandes teilt die Aufnahme mit Datum dem Präsi­dium des Landesverbandes mit.

3.         Die Mitgliedschaft eines Vereins erlischt mit seinem Austritt oder Aus­schluss aus dem zuständigen Bezirksverband. Die Mitgliedschaft des Bezirksverbandes erlischt mit dem Austritt aus dem Landesverband. 

4.         Der Landesverband kann ein Mitglied aus wichtigem Grund durch Mehrheitsbeschluss der Delegiertenversammlung ausschließen.

Mitglieder, die trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung ihre fälligen Bei­träge nicht entrichten, können durch Beschluss des Präsidiums ausge­schlossen werden. Im Falle des Ausschlusses eines Vereins aus dem Landesverband ist der zuständige Bezirksverband gehalten, den Verein ebenfalls auszuschließen.

5.         Beim Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Landesverband erfolgt keine Rückzahlung von Beiträgen oder eines Anteils am Vermögen des Landesverbandes.

 

§ 5

Geschäftsjahr und Beiträge

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die von der Delegiertenversammlung festgesetzten Jahresbeiträge werden vom Schatzmeister eingezogen, der/die damit auch die Bezirksverbände be­auftragen kann.

 

§ 6

Das Recht, über Fernseh- und Hörfunkübertragungen von unter Leitung und Verantwortung des Tennisverbandes Rheinland Pfalz stehende Verbands- Freundschaftsspielen und Turnieren, Verträge zu schließen und die Vergütung aus solchen Verträgen für die Vereine satzungsgemäß zu vereinnahmen, zu verwalten und zu verwenden, besitzt der Tennisverband Rheinland-Pfalz.

Entsprechendes gilt auch für die Rechte bezüglich aller anderen Bild- und Tonträger gegenwärtiger und künftiger technischer Einrichtungen und jeder Art und in jeder Programm- und Verwertungsform, insbesondere über Internet und andere zur Direktvermarktung einer Spielklasse, einer Staffel, eines Turniers oder eines Wettbewerbs, die unter Leitung und Verantwortung des Landesverbandes stehen.

Die Vereine, die durch den Landesverband mit der Durchführung solcher o.a. Veranstaltungen betraut wurden, sind gem. ihrer nachgewiesenen finanziellen, materiellen und personellen Aufwendungen an den aus den Rechten erzielten finanziellen Einnahmen entsprechend zu beteiligen.

Den Vereinen und den Bezirksverbänden werden für die unter ihrer Leitung und Verantwortung stehenden Veranstaltungen die gleichen Rechte zugestanden. Sie können damit eigenständige Verträge abschließen. Der Vertragsabschluss ist dem Landesverband anzuzeigen.

 

7

Verbandsämter

Die Ämter des Landesverbandes werden ehrenamtlich ausgeführt. Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Landesverbandes.

 

§ 8

Organe des Landesverbandes

Die Organe des Landesverbandes sind:

1.         Delegiertenversammlung

2.         Das Präsidium

3.         Der Beirat Sport

4.         Der Beirat Jugendsport

5.         Der Beirat Finanzen

6.         Der Beirat Sportentwicklung

7.         Der Erweiterte Sportbeirat

 

§ 9

Delegiertenversammlung

1.         Die ordentliche Delegiertenversammlung tritt jährlich, möglichst im 1. Halbjahr zusammen.

Eine außerordentliche Versammlung ist ferner einzuberufen:

a)         auf Beschluss des Präsidiums

b)         wenn ein Zehntel der Vereine dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt

c)         wenn die Mehrheit der Bezirksverbände dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt. 

2.         Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Landesverban­des. Ihre Aufgaben sind insbesondere:

a)         Wahl des/der Präsidenten/in, der Präsidiumsmitglieder für Finanzen (Schatzmeister/in), für Sport (Sportwart/in), für Jugend (Jugendsportwart/in) für jeweils zwei Jahre

b)         Wahl des/der Vorsitzenden und zwei weiterer Mitglieder der Rechtskommission und zweier Stellvertreter sowie Wahl von zwei Kassenprüfern/innen und eines/er Stellvertreters/in für zwei Jahre. Die Mitglieder der Rechtskommission, die Kassenprüfer sowie alle Stellvertreter dürfen dem Präsidium nicht angehören

c)         Wahl der Ehrenpräsidenten/in und Ehrenmitglieder

d)         Beschlussfassung über Änderungen der Satzung.

Entgegennahme der Jahresberichte des Präsidiums, außer den Vizepräsidenten/innen, sowie der Rechnungsprüfer und Beschlussfassung über die Entlastung des Präsidiums.

Die schriftlich abgefassten Berichte sind mit der Einladung zur Delegiertenversammlung zu versenden

e)         Festlegung der Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge und Genehmigung der Haushaltsansätze.

3.         Die Delegiertenversammlung setzt sich zusammen aus:

a)         höchstens sechs stimmberechtigten Mitgliedern der Präsidien der Bezirksverbände,

b)         den Delegierten der Mitgliedsvereine, die in den Bezirksverbänden gewählt werden.

Für je angefangene 2000 Vereinsmitglieder ist jeweils ein Delegierter auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Für diese Wahl ist jeweils die dem DTB im Vorjahr gemeldete Zahl der Vereinsmitglieder maßgebend.

Zusätzlich sind Ersatzdelegierte zu wählen, die die gewählten Delegierten im Verhinderungsfall vertreten können. Ihre Zahl sollte 50 % der zu wählenden Delegierten nicht überschreiten.

Für die Vertretung verhinderter Delegierter sorgen die Bezirksverbände.

c)         den gewählten Mitgliedern des Präsidiums des Landesverbandes

d)         den Ehrenpräsidenten/innen und Ehrenmitgliedern, die stimmberechtigt sind.

4.         Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht gezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang die absolute, im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.

5.         Der Termin der Delegiertenversammlung ist spätestens drei Monate vor der Versammlung den Mitgliedern bekanntzugeben.

6.          Die unter § 9.3 Benannten sind unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen in Textform zu laden. Hierbei sind die Tagesordnung und schriftliche Anträge im Wortlaut mitzuteilen.

7.          Anträge sind schriftlich mit Begründung bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Delegiertenversammlung beim/bei der Präsidenten/in einzureichen. Anträge auf Satzungsänderungen sind spätestens bis sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen.

8.         Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn sie schriftlich eingebracht werden und zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten der Behandlung zustimmen. Anträge auf Satzungsänderung als Dringlichkeitsanträge sind ausgeschlossen.

9.         Die ordnungsgemäss einberufene Delegiertenversammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten.

10.       Die Delegiertenversammlung findet jeweils an einem Ort innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz statt.

11.       Zu Beginn ihrer Tätigkeit bestimmt die Delegiertensammlung den Protokollführer/in.

 

§ 10

Präsidium 

1.         Das Präsidium besteht aus:

·         dem/der Präsidenten/in,

·         den Präsidenten/innen der Bezirke als Vizepräsidenten/innen,

·         dem Präsidiumsmitglied für Finanzen (Schatzmeister/in),

·         dem Präsidiumsmitglied für Sport (Sportwart/in),

·         dem Präsidiumsmitglied für Jugend (Jugendsportwart/in)

·         dem Präsidiumsmitglied für Sportentwicklung

 sowie dem der Geschäftsführer/in mit beratender Stimme

Kein Präsidiumsmitglied soll mehr als eines dieser Ämter im Landesver­band innehaben. Ist der/die Präsident/in eines Landesverbandes zugleich Präsident/in eines Bezirksverbandes, so ist der/die Vizepräsident/in dieses Bezirksverbandes Mitglied im Präsidium im Landesverband. 

2.         Das Präsidium kann Referenten/innen berufen, die im Präsidium kein Stimmrecht haben.

3.         Das Präsidium bleibt solange im Amt, bis ein neues Präsidium gewählt ist.

4.         Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die Präsident/in oder je zwei Vizepräsidenten/innen. Im Innenverhältnis können die Vizepräsiden­ten/innen nur bei Verhinderung des/der Präsidenten/in tätig werden.

In allen Finanzahngelegenheiten ist der/die Schatzmeister/in besonderer Vertreter im Sinne des § 30 BGB.

5.          Das Präsidium nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

·         es führt die Geschäfte des Landesverbandes und vollzieht die Beschlüsse der Delegiertenversammlung

·         es regelt Personalangelegenheiten

·         Bestimmung der zur Verwendung kommende Marke, Farbe und Bezeichnung der Bälle sämtlicher Mannschaftswettbewerbe.

·         Bei Entscheidungen, die den Landesverband vertraglich und/oder finanziell längerfristig binden (z. B. Kauf- , Leasing-, Miet-, Darlehensverträge), soll die Zustimmung des Beirates Finanzen eingeholt werden.

·         Beschlussfassung über Änderungen der Wettspiel- und Turnierordnung sowie der Rechts- und Verfahrensordnung, nach Vorschlag des Erweiterten Sportbeirats. 

6.         Das Präsidium hat sich eine Geschäftsordnung zu geben. Es ist be­schlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind.

7.         Der/die Präsident/in und der/die Schatzmeister/in können sich nur von je einem/er Vizepräsidenten/in vertreten lassen. Sportwart/in und Jugendwart/in können sich von einem Mitglied des Beirats Sport bzw. Beirats Jugend vertreten lassen. Die Vertretung der Vizepräsidenten/innen ist durch die Vizepräsidenten/innen der Bezirksverbände möglich.

 

§ 11

Beiräte

Die Beiräte leisten die Führungsarbeit als Vorbereitung für die zu treffenden Entscheidungen in der Delegiertenversammlung. Sie stellen Transparenz in allen Führungs- und Arbeitsgebieten sicher.

Stimmberechtigt sind nur die ständigen Mitglieder, soweit die Satzung keine andere Regelung enthält.

1.         Beirat Sport

1.1.      Der Beirat Sport besteht aus folgenden ständigen Mitgliedern

·         dem/der Sportwart/in des Landesverbandes

·         dem/der Sportwart/in der Bezirksverbände

·         dem/der Sportwart/in des Saarländischen Tennisbundes, dessen Stimmrecht sich auf verbandsübergreifende Angelegenheiten des Sports (Oberliga etc.) beschränkt

·         dem Jugendsportwart des Landesverbandes, der kein Stimmrecht hat

1.2.        Der Beirat Sport nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

·         Koordination des gesamten Sportbetriebes im Aktiven-Bereich auf Landesebene

·         alle Angelegenheiten für Lehre und Ausbildung, Regelkunde, Schiedsrichterwesen und Wettkampfbestimmungen auf Landesebene

 

2.         Beirat Jugendsport

2.1.      Der Beirat Jugendsport besteht aus folgenden ständigen Mitglie­dern

·         dem/der Jugendwart/in des Landesverbandes

·         dem/der Jugendwart/innen der Bezirksverbände

·         dem/der Sportwart/in des Landesverbandes der kein Stimmrecht hat

2.2       Der Beirat Jugendsport nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

·         Koordination des gesamten Sportbetriebes der Jugend auf Landesebene

·         Koordination des Trainings der Landeskader sowie der Turniere auf Landesebene

·         alle Angelegenheiten des Leistungssports der Jugend

 

3.         Erweiterter Sportbeirat

3.1       Dem Erweiterten Sportbeirat gehören stimmberechtigt an

·         die Mitglieder des Sportbeirats und Jugendbeirats gem. Nr. 1 und Nr. 2

·         der/die Referent(in) für Schiedsrichterwesen und Regelkunde des Landesverbandes und der Bezirksverbände

·         der/die Referent(in) für Jungsenioren- und Seniorentennis

·         je zwei Vereinsvertreter aus den Bezirksverbänden Pfalz und Rheinland sowie ein Vereinsvertreter aus dem Bezirksverband Rheinhessen. Diese werden vom jeweiligen Bezirksverband nach der Delegiertenversammlung für zwei Jahre benannt

·         ein Mitglied der Rechtskommission.

3.2       Den Vorsitz des Erweiterten Sportbeirats übernimmt der/die Sportwart(in) des Landesverbandes, der/die die Sitzungen des Gremiums einberuft.

3.3          Aufgabe des Erweiterten Sportbeirats ist es, die Wettspiel- und Turnierordnung sowie die Rechts- und Verfahrensordnung zu beraten und Änderungen und Ergänzungen der Ordnungskataloge zu Beginn des jeweiligen Spieljahres (1. Oktober) zur Beschlussfassung dem Präsidium vorzulegen. Er behandelt die Anträge der Mitglieder.

 

4.         Beirat Finanzen

4.1       Der Beirat Finanzen besteht aus vier ständigen Mitgliedern

·         dem/der Schatzmeister/in des Landesverbandes

·         den Schatzmeistern/innen der Bezirksverbände

4.2.      Der Beirat Finanzen nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

·         Beratung der Schatzmeister/innen der Vereine bei den allgemeine Aufgaben des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens

·         Mitarbeit bei der Aufstellung und Überwachung des jährlichen Finanzrahmenplanes des Landesverbandes

·         Sicherstellung einer ausgewogenen Mittelverteilung für die Bezirksverbände und Vereine.

Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Landesverbandes.

 

5.         Beirat Sportentwicklung

5.1       Der Beirat Sportentwicklung besteht aus fünf ständigen

Mitgliedern

·         dem/ Präsidiumsmitglied für Sportentwicklung des Landesverbandes

·         den Präsidiumsmitgliedern für Sportentwicklung der Bezirksverbände

·         dem Sportwart oder dem Jugendsportwart des Landesverbandes

5.2.      Der Beirat Sportentwicklung nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

·         Beratung der Verbände und Vereine bezüglich, Mitgliederentwicklung, Vereinsstruktur, Zukunftssicherung und Außenwirkung.

·         Weiterentwicklung des Tennissports hinsichtlich des gesellschaftlichen Wandels und seiner Bedeutung für Gesundheit und Freizeit für alle Altersgruppen.

·          Ehrenamtsförderung, Fortbildung und Qualifizierung von Vereinsvorständen 

 

§ 12

Ausschüsse

Das Präsidium kann in Absprache mit den Bezirksverbänden Ausschüsse und Arbeitskreise zeitlich begrenzt einrichten.

§13
Rechtsangelegenheiten

1.         In allen Sport- und Disziplinarangelegenheiten dürfen nur die zuständigen Instanzen des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz, der Bezirksverbände oder des DTB angerufen werden.

Der ordentliche Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2.         Die Wettspiel- und Turnierordnung, die Rechts- und Verfahrensordnung des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz sowie die Disziplinarordnung und die Gnadenordnung des Deutschen Tennis Bundes sind Bestandteil dieser Satzung.

 

§14
Doping

1.         Die Einnahme von Doping-Substanzen und /oder die Anwendung von Doping-Methoden im Tennissport sind verboten. Der Tennisverband Rheinland-Pfalz bekämpft jegliche Art des Dopings und tritt für Maßnahmen ein, die den Gebrauch verbotener leistungssteigernder Mittel sowohl im Training als auch im Wettkampf unterbinden.

2.         Näheres regeln die Wettspielordnung, die Turnierordnung sowie

die Disziplinarordnung des Deutschen Tennis Bundes.

 

§ 15

Rechtskommission

Den Aufgabenbereich und die Befugnisse der Rechtskommission regelt die Rechtsordnung des Landesverbandes.

§ 16

Abstimmungen

Beschlüsse der Delegiertenversammlung, des Präsidiums, der Beiräte sowie von Ausschüssen und Arbeitskreisen werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.

Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

§ 17
Grundsätze der Datenerhebung und Datenverarbeitung

1.              Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Verbandes werden unter Beachtung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten der Mitglieder des Verbands, d.h. Vereins-Ansprechpartner und Mitgliederdaten erhoben, gespeichert, verarbeitet , genutzt und übermittelt.

2.              Insbesondere werden durch den Verband folgende personenbezogene Daten von Mitgliedern der ihm angehörenden Vereine (Mitgliederdaten) erhoben, gespeichert, verarbeitet, genutzt und übermittelt: Namen, Vornamen, Geburtsdaten, Vereins- und Mannschaftszugehörigkeit, Rang im Verein, Leistungsklasse, Spielberechtigungs- und Identifikationsnummern der einzelnen Vereins- und Spartenmitglieder, die am Wettspielbetrieb, an Meisterschaften, Turnieren, anderen Sportveranstaltungen sowie an Lehrgangs- und Schulungsmaßnahmen teilnehmen. Bei Personen mit besonderen Aufgaben in den Vereinen und im Verband (z.B. lizenzierte Trainer, Schiedsrichter oder Kaderspieler) werden die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, sowie ggf. die Gültigkeit einer erworbenen Lizenz und die Bezeichnung ihrer Funktion sowie die ID-Nummer erhoben, gespeichert, verarbeitet, genutzt und übermittelt.

3.              Die Datenerhebung, Speicherung, Verarbeitung, Nutzung und Übermittlung im Rahmen der Verbandszwecke dient vornehmlich der Berechnung der Ranglisten und Leistungsklassen sowie zur Verbesserung und Vereinfachung der spieltechnischen und organisatorischen Abläufe und zur Schaffung direkter Kommunikationswege zwischen Vereinen, deren Mitgliedern, den Verbänden sowie dem Deutschen Tennis Bund (DTB).

4.              Zugang zu Mitgliederdaten erhalten nur Personen, die im Verband eine Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert. Der Zugang ist auf die Mitgliederdaten beschränkt, deren Kenntnis für die Ausübung dieser Funktion erforderlich ist.

5.              Der Verband kann Mitgliederdaten zur Ermöglichung des Spielbetriebs und Mitgliederdaten von allgemeinem Interesse in zentrale Tennis-Informationssysteme einstellen. Solche Informationssysteme können in Übereinstimmung mit den Vorgaben des BDSG von den Verbänden oder dem Deutschen Tennis Bund selbstständig oder in Kooperation sowie durch beauftragte Dritte betrieben werden.

6.              Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehenden Speicherung, Verarbeitung, Nutzung oder Übermittlung personenbezogener Daten (z.B. zu Werbezwecken) ist dem Verband erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet oder berechtigt ist oder die betroffenen Mitglieder eingewilligt haben.

7.              Von den zur Erfüllung der Verbandszwecke gespeicherten Daten können Name, Titel, akademische Grade, Anschrift, Geburtsjahr, Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnungen und eine Angabe über die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, der die Person angehört, insbesondere über die Vereinszugehörigkeit, unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu Werbezwecken im Interesse des Tennis, insbesondere des Verbands, der ihm angehörenden Vereine und deren Mitglieder, genutzt werden, soweit die Betroffenen der Nutzung nicht widersprechen.

8.        Jeder Betroffene hat nach Maßgabe der Bestimmungen des BDSG das Recht auf:

•       Auskunft zu den zu seiner Person gespeicherten Daten,

•       Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten,

•       Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten und

•       Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten.

9        Der Verband stellt sicher, dass Mitgliederdaten durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der unbefugten Kenntnisnahme durch Dritte geschützt sind und ausschließlich die zuständigen Stellen Zugriff auf Mitgliederdaten haben. Dies gilt entsprechend, wenn der Verband ein Tennis-Informationssystem gemeinsam mit dem DTB oder anderen Verbänden oder durch beauftragte Dritte betreibt. 

§ 18

Satzungsänderungen

Satzungsänderungen sind nur zulässig, wenn sie sinngemäß auf der Tagesordnung angekündigt waren, wenn mindestens zwei Drittel der Stimmen auf der Delegiertenversammlung anwesend sind und zwei Drittel der anwesenden Stimmen den Änderungen zustimmen

 

Bei Beschlussunfähigkeit muss, wenn der Antrag aufrecht erhalten wird, eine neue Versammlung einberufen werden, die dann in jedem Fall beschlussfähig ist.

 

§ 19

Auflösung des Verbandes

Der Landesverband kann nur durch Beschluss einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Delegiertenversammlung aufgelöst werden, wenn drei Viertel ihrer Mitglieder anwesend sind, und, wenn drei Viertel der anwesenden Stimmberechtigten dafür stimmen.

Sofern die Delegiertenversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Präsident/in und der/die Vizepräsidenten/innen die gemeinsam vertragsbe­rechtigten Liquidatoren.

Bei Auflösung des Landesverbandes oder Änderung seines Zweckes fällt sein Vermögen nach dem Verhältnis der Mitgliederzahl an diejenigen Bezirksverbände, die durch das zuständige Finanzamt als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt sind. Sind solche Empfänger nicht vorhanden, so ist das Vermögen sonstigen gemeinnützigen Zwecken zuzuwenden, jedoch dürfen Beschlüsse des Landesverbandes hierüber erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes durchgeführt werden.