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TVRP-Damenteams in der Bundesliga: Spannender Kampf

UPDATE - Ein Sieg, zwei Niederlagen: Das ist die Bilanz beider Damen-Bundesliga-Mannschaften des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz zur Saisonhalbzeit. Für die Spielerinnen aus Ludwigshafen und Mainz geht es jeweils um den Klassenverbleib.

Freuten sich über eine erfolgreiche Premiere in der Zweiten Bundesliga: die Tennisdamen des TSC Mainz. Foto:TVRP

Die Hälfte der Medenrunde 2018 ist gespielt, in den jeweils noch drei ausstehenden Partien kämpfen die Tennisdamen des BASF TC Ludwigshafen und des TSC Mainz in Erster bzw. Zweiter Bundesliga gegen den direkten Wiederabstieg. Das BASF-Team steht bereits an diesem Sonntag (03. Juni) beim TC Rüppurr Karlsruhe vor einer großen Herausforderung, die TSC-Damen empfangen eine Woche später (10. Juni) den punktgleichen Tabellennachbarn TC BW Vaihingen/Rohr zum wichtigen Duell.

Nach zwei bitteren 4:5-Auftaktniederlagen meldete sich BASF TC Ludwigshafen mit einem 7:2-Sieg in Hamburg beim Club an der Alster zurück. Die Mannschaft machte von Beginn an deutlich, dass sie diesen Sieg beim Erstliga-Ligaschlusslicht unbedingt wollte. Angeführt von der Rumänin Mihaela Buzarnescu im Spitzenspiel gegen Carina Witthöft (7:5, 6:2) holten Irina Bara, Katharina Hobgarski und Natalia Siedliska in den Einzeln eine 4:2-Führung für die Gäste heraus. Drei Doppel-Siege machten das letztlich klare Ergebnis perfekt. Der Aufsteiger steht bei Saisonhalbzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Auch für das Team des TSC Mainz geht es in den verbleibenden Partien um ein weiteres Jahr auf Bundesliga-Ebene. Der Neuling musste sich in einer insgesamt knappen Begegnung mit einigen umkämpften Matches dem noch ungeschlagenen Tabellenführer TC Bad Vilbel 3:6 geschlagen geben. Nina Alibalic aus Kroatien und die Italienerin Paula Ormaechea punkteten für die Gastgeberinnen, alle Doppel gingen in den Matchtiebreak und nur eine Partie davon an den TSC. Im Kampf um den Klassenverbleib in der Zweiten Bundesliga bitten die Mainzerinnen am kommenden Sieltag den TC BW Vaihingen/Rohr zum direkten Duell.

Saisonstart

Strahlende Gesichter in Mainz, Tristesse in Ludwigshafen: Die beiden Damen-Bundesliga-Mannschaften des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz erlebten grundverschiedene Starts in ihre Saison. Während sich die Aufsteigerinnen des BASF TC Ludwigshafen in ihren beiden ersten Saisonspielen in der Ersten Bundesliga jeweils hauchdünn 4:5 geschlagen geben mussten, freuten sich die Spielerinnen des TSC Mainz über eine bravouröse Premiere in der Zweiten Liga. Die Mannschaft feierte zu Hause ein 5:4 im Krimi gegen Büschl Team TC Großhesselohe.

"Es war super spannend“, verriet ein glücklicher Babak Momeni hinterher. Der TSC-Trainer hatte im ersten Saisonspiel seiner Zweitliga-Damen mächtig zittern müssen. Das Duell gegen den Vorjahresvizemeister aus Großhesselohe entwickelte sich von Beginn an als eine ganz enge Kiste. Nina Alibalic und Youngster Sinja Kraus holten auf den Positionen drei und vier zwei Einzelpunkte für den TSC. Spitzenspielerin Ekaterine Gorgordze aus Georgien musste sich in einem Krimi der Russin Valentyna  Ivakhnenko 6:4, 3:6, 8:10 geschlagen geben, das zweite enge Spiel ging mit 6:4, 7:6 an die Italienerin Paula Ormaechea im TSC-Dress. Nach einem 3:3 entschieden die Doppel über Sieg und Niederlage. Und es blieb dramatisch spannend. Nach zwei klaren Doppeln zum 4:4 erkämpften Alibalic/Kraus per 3:6, 6:2, 10:2 diesen so wohltuenden Auftaktsieg. Erleichterung und Freude machten sich breit.

Ganz anders stellt sich die Gemütslage im Erstliga-Team des TC BASF Ludwigshafen dar. Der Bundesliga-Rückkehrer musste in seinen ersten beiden Partien zwei bittere 4:5-Niederlagen verdauen. Nach sehr ausgeglichenen Einzeln und BASF-Siegen durch Mihaela Buzarnescu, Katharina Hobgarski und Natalia Siedliska stand es gegen TK BW Aachen 3:3, was der Gesamtbegegnung absolut gerecht wurde. Mit perfektem Drehbuch in den Doppeln kam es zu Beginn des letzten Matchtiebreaks beim Zwischenstand von 4:4 zu einem nervenaufreibenden Schlussakkord. Hobgarski/Siedliska mussten sich im letzten Doppel 7:5, 2:6, 5:10 geschlagen geben.

Ähnlich unglücklich ging es weiter – und noch enger: Fast nur mit Baldrian waren die Matches bei der Partie des TC BASF Ludwigshafen gegen den TEC Waldau Stuttgart für Spielerinnen, Betreuer und Zuschauer zu ertragen. Gleich vier Einzel wurden im Matchtiebreak, zwei davon mit 12:10 und eines 13:11. Für jedes Teams sprangen dabei zwei Siege heraus zum 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln. In den Doppeln sprachen Nuancen gegen die Gastgeberinnen, das zweite und dritte Doppel ging jeweils in zwei Sätzen verloren – die zweite 4:5-Niederlage binnen weniger Tage war besiegelt.

Hier gibt's alle Ergebnisse zu den Partien in der Ersten und Zweiten Damen-Bundesliga.