Jugend Turniere
Martina Todorova erfolgreich beim Regionalcup West der U9
Beim Einladungsturnier des Westfälischen Tennis-Verbandes in Castrop-Rauxel feierten die Nachwuchsspielerinnen aus Rheinland-Pfalz beachtliche Erfolge.
Während in Kamen beim ITF-Turnier die Profis um Weltranglistenpunkte kämpften, präsentierten sich beim Regionalcup West U9 die Talente von morgen. Die besten Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler der Jahrgänge U9 aus dem Westfälischen Tennis-Verband (WTV), dem Tennisverband Mittelrhein (TVM), dem Tennisverband Niederrhein (TVN), Rheinland-Pfalz sowie dem Saarländischen Tennisbund (STB) trafen sich zum Landesverbandsvergleich und lieferten sich zahlreiche spannende und hochklassige Begegnungen.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen musste das Turnier kurzfristig vom TC Grün-Weiß Frohlinde in die Tennishalle nach Ickern verlegt werden. Um die Belastung für die jungen Athletinnen und Athleten zu reduzieren, wurde zudem der Spielmodus angepasst: Jedes Kind absolvierte maximal zwei Matches pro Tag. Trotz dieser organisatorischen Umstellung konnte der Wettbewerb reibungslos und in sportlich hochwertiger Atmosphäre durchgeführt werden.
Vor Ort wurden die Spielerinnen und Spieler von den Verbandstrainern der beteiligten Landesverbände intensiv betreut. Zwischen den Matches erhielten die Kinder wertvolle taktische Hinweise und Unterstützung. Begleitet wurden die Spielerinnen und Spieler aus Rheinland-Pfalz von Franz Stauder (TC Rot-Weiß Worms/Tennisverband Rheinhessen).
In der Hauptrunde der Mädchen sicherte sich Martina Todorova (TC RW Worms / Rheinland-Pfalz) den Turniersieg. Im Finale setzte sie sich gegen Serena Terranova (Netzballverein 1898 / TVN) durch. Den dritten Platz belegte Anna Möller (Kölner THC RW / TVM), gefolgt von Emilia Douilliez, Theresa Hamann, Toni Brouwer, Emely Frentzel und Charlotte Kuckartz (STB).
Die Nebenrunde gewann Linnea Maier (TC Weiß-Rot Speyer / Rheinland-Pfalz) vor Charlotte Kröber (TC GW Großrotter Hof / TVM) und Emma Hillenbrand (TC Kaiserswerth / TVN). Besonders hervorzuheben ist, dass Linnea Maier in der ersten Runde der Hauptrunde nur äußerst knapp gegen die spätere Finalistin ausschied (11:13 im Matchtiebreak) und bei einer glücklicheren Auslosung vermutlich ebenfalls unter die besten vier des Hauptfeldes hätte vordringen können. In der Trostrunde belegten Charlotte Knote, Nele Pahl, Blanka Szatmari und Paula Lieschke die weiteren Plätze.
Bei den Jungen setzte sich Theo Fanselow (TC RW Hagen / WTV) in der Hauptrunde durch und gewann das Finale gegen Paul Stark-Charles (SV Blau-Weiß Hand / TVM). Den dritten Platz belegte Janne Michels (TC RW Hagen / WTV). Es folgten Valentin Westermeyer (TVN), Pontus Krohn (WTV), Samuel Rieß (STB), Paul Henri Schulz (TVM) und Lennard Pakebusch (TVM).
Die Nebenrunde gewann Matti Fabisch (TC RW Hagen / WTV) vor Samuel Graf (TC 1985 Göllheim / Rheinland-Pfalz) und Niklas Becker (TVN). Platz vier belegte Yona Kamyab (WTV). In der Trostrunde folgten Levi Verhoefen (TVN), Leo Hundertmark (Rheinland-Pfalz), Maximilian Backe (Rheinland-Pfalz) und Nicolas Meyer (STB).
Der Regionalcup West U9 zeigte erneut die große Leistungsdichte im Verbändevergleich. Der Westfälische Tennis-Verband stellte sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen jeweils drei Spielerinnen und Spieler unter den Top 6 der Hauptrunde und unterstrich damit seine starke Nachwuchsarbeit. Auch der TVM und TVN präsentierte sich mit mehreren vorderen Platzierungen in beiden Konkurrenzen, darunter Final- und Podestplätze. Für Rheinland-Pfalz verlief das Turnier bei den Mädchen besonders erfolgreich: Mit Martina Todorova stellte der Verband die Siegerin der Mädchen-Hauptrunde. Zusätzlich gewann Linnea Maier die Nebenrunde. Besonders bemerkenswert war dabei ihre Leistung im Hauptfeld, wo sie in der ersten Runde nur knapp an der späteren Finalistin scheiterte und bei einer glücklicheren Auslosung vermutlich ebenfalls unter die besten vier des Hauptfeldes hätte vordringen können.
Der Regionalcup West U9 bestätigte insgesamt einmal mehr die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit in allen beteiligten Verbänden. Trotz der kurzfristigen Verlegung in die Halle und der Anpassung des Spielmodus konnten faire, sichere und sportlich hochwertige Bedingungen geschaffen werden, die den jungen Talenten einen wertvollen Leistungsvergleich auf hohem Niveau ermöglichten.
Weitere Infos, Tableaus und Ergebnisse findet ihr hier.
Text: WTV/RLP
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