Turniere
16 - 22. Februar 2026
Rewe Petz Ladies Open - Noma Noha Akugue stoppt Avdeevas Lauf
Im Einzelfinale der Rewe Petz Ladies Open endete die Serie von Julia Avdeeva, die nach zwei Turniersiegen auf der Glockenspitze in den vergangenen beiden Jahren auf dem Weg ins Endspiel auch ihre Matches Nummer 11 bis 14 für sich entschied.
Am Sonntag war Noma Noha Akugue obenauf, die mit 6:2, 6:1 gewann und sich den Titel sicherte. „Ich wollte es heute genießen und Spaß haben“, strahlte die Hamburgerin bei der Siegerehrung. Nach 64 Minuten Spielzeit herrschte bei ihr tatsächlich beste Laune, als Turnierdirektor Razvan Mihai der Nummer fünf der Setzliste den Siegerpokal überreichte. Avdeeva war spürbar gehandicapt, hatte Probleme mit dem rechten Schlagarm. „Ich konnte heute nicht mein bestes Tennis spielen. Aber darüber möchte ich nicht reden. Das ist keine Ausrede für das Ergebnis“, sagte die entthronten Vorjahressiegerin.
Sponsorenvertreter, Politik und Turnierbeirat zogen auch nach der 13. Turnierauflage ein großartiges Fazit. „Vier Awards, die unser Turnier in 13 Jahren erhalten hat, sind kein Zufall“, sagte Turnierdirektor Mihai und bedankte sich bei seinem großen Helferteam, das wesentlich am Erfolg beteiligt ist. „Ich bin vielleicht der Architekt, aber wäre nichts ohne die vielen Leute im Hintergrund.“ Philipp Sanktjohanser von Titelsponsor Rewe Petz unterstrich vor vollbesetzter Tribüne: „Die Verbindung aus familiärer Atmosphäre und Spitzensport macht das Turnier genauso besonders wie die Nähe zwischen den Spielerinnen und dem Publikum. Wir haben auch in diesem Jahr wieder viele tolle Spielerinnen gesehen.“ Rüdiger Vogel vom Turnierbeirat fand, dass das Niveau in diesem Jahr besonders hoch war: „Die Spiele haben mich begeistert und ich wäre noch begeisterter, wenn die Zuschauer auch zufrieden nach Hause gehen.“
Die in der Doppel-Setzliste ganz oben Geführten waren auch auf dem Court die Nummer eins. Justina Mikulskyte und Martyna Kubka haben das Endspiel gegen Nastja Schunk und Tessa Brockmann in zwei Sätzen deutlich mit 6:1 und 6:2 für sich entschieden. „Wir wollten das Spiel natürlich knapper gestalten, sind aber trotzdem mit unserer Leistung zufrieden“, sagte Brockmann bei der Siegerehrung. Zum ersten Mal bildeten sie und die gebürtige Mainzerin Schunk bei einem Turnier ein Doppel. „Es hat Spaß gemacht“, resümierte Brockmann. Schunk ist in Altenkirchen im Gegensatz zur bereits ein bekanntes Gesicht. Seit dem Jahr 2020 ist die ehemalige Wimbledon-Finalistin der Juniorinnen-Konkurrenz immer dabei auf der Glockenspitze. „Altenkirchen hat in jedem Jahr einen festen Platz im Kalender“, verdeutlichte die 22-Jährige, dass sie sich beim Turnier im Westerwald pudelwohl fühlt.
Im insgesamt einseitigen Endspiel machte die litauisch/polnische Kombination – auch sie war erstmals als Doppel Seite an Seite unterwegs – die meisten der Schlüsselpunkte. Vielleicht fehlte es der jungen deutschen Paarung in den wichtigen Momenten auch noch etwas an der Erfahrung. Zwei Breaks von Mikulskyte und Kubka führten im ersten Durchgang zum deutlichen 6:1. Im zweiten Satz hatten die von Bundestrainer Torben Beltz betreuten DTB-Talente ihre Chancen, nutzten sie aber nicht – so beim Breakball zum möglichen 2:0 und beim Spielverlust zum 2:4-Rückstand nach 40:0-Führung.
Text/Fotos: René Weiss
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