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Winter-Mini-Cup und Landessichtung – Die Jüngsten zeigen sich

Interessante Matches, aufschlussreiche Übungen, guter Austausch: An zwei Terminen präsentierten sich im Rahmen der Jüngstenförderung jeweils gut 30 Kinder der Altersklassen U8, U9 und U10 Jens Rothenmeier (Jüngstenreferent TV Rheinland-Pfalz) und seinem Team. Einmal unter athletischen Gesichtspunkten, einmal im Tennisspiel – das sind die beiden Bausteine für den Sprung in das Landes-Team 2019. Dieses bezirksübergreifende Konzept zur Jüngstenförderung im Tennisverbandes Rheinland-Pfalz (TVRP) hat seit 2013 seinen festen Platz im Kalender der jüngsten Talente.

Die Teilnehmer beim Winter-Mini-Cup 2018 in den Altersklassen U8 (links unten), U9 (oben) und U10. Fotos: TVRP

Zum Auftakt der zweiteiligen Sichtung lieferten sich die Mädchen und Jungen der drei Altersklassen aus den Tennisverbänden TV Rheinland, TV Pfalz und TV Rheinhessen beim Mini-Cup tolle Duelle auf dem Tennisplatz. In Ingelheim erlebten die Jüngsten beim Tagesturnier einen intensiven und interessanten Tennistag. Auf sechs Plätzen kämpften die Kinder pro Altersklasse in Zeitspielen um die besten Plätze - je nach Alter auf verkürzten oder auch verengten Feldern und mit druckreduzierten Bällen. Nach rund zehn Stunden und packenden Ballwechseln in Gruppenspielen sowie Haupt- und Nebenrunde standen die Sieger fest. „Die Veranstaltung hat wieder toll funktioniert, wir haben viel gesehen“, berichtete Rothenmeier.

Die Ergebnisse sind nur ein Aspekt, wichtig sei darüber hinaus der Umgang der Kinder mit der Wettkampfsituation. „Der Mini-Cup ist ein wichtiger Baustein, weil die Drucksituation bei diesem Turnier für die Kinder noch mal eine andere ist als beim Lehrgang“, erklärte der TVRP-Jüngstenreferent. Technik, Taktik oder mentale Stärke seien gut zu beobachten.

Ebenso aufschlussreich war die Landessichtung, zu der die Trainer eine Woche später nach Bad Kreuznach baten. Die Jüngsten meisterten ein Dutzend Stationen mit verschiedenen Übungseinheiten aus Koordination, Athletik, Kondition und Ballspiel. Die Trainer beobachteten in den verschiedenen Altersklassen sportliche Begabung in Schnelligkeit, Kondition, Beweglichkeit, Auge-Hand-Fuß-Koordination oder Geschicklichkeit ebenso wie das Können mit dem Tennisschläger oder das Verhalten (freilaufen, anbieten, orientieren) beim Teamspiel im Fußball oder Hockey. Die Komplexität soll bedient werden. Nicht nur auf messbare Werte sondern auch auf die Qualität der Ausführung kommt es an. xparis

„Das war wieder ein ebenso intensiver wie kurzweiliger und aufschlussreicher Sporttag“, sagte Jens Rothenmeier. „Es gab einen extrem guten Austausch auch mit den Eltern und die Kinder hatten Spaß, weil sie diesen Tag nicht als Diagnose-Situation empfinden.“ Einzig die geringe Teilnehmerzahl machte dem TVRP-Jüngstenreferent Sorge. Rothenmeier: „Rund 30 Kinder sind zu wenig. Wir müssen mehr Kinder bei dieser wichtigsten Maßnahme im Landesverband für die Jüngsten sichten und eine Abdeckung im Rheinland, in der Pfalz und in Rheinhessen garantieren.“ Jetzt geht es für die Trainer darum, das neue Landes-Team zusammenzustellen, insgesamt 20 Plätze sind zu vergeben. Die Verantwortlichen werden über alle Altersklassen hinweg die Kandidaten für 2019 nominieren.