Infrastruktur / Nachhaltigkeit / Ganzjahresplätze

Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Platzbau im Tennis
Der Tennissport ist mehr als nur ein Spiel – er ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und eine Plattform für Gemeinschaft, Gesundheit und Wettkampf. In einer sich stetig verändernden Welt wird es jedoch immer wichtiger, nachhaltige Praktiken in allen Bereichen des Sports zu implementieren. Für den Tennisverband Rheinland-Pfalz ist die Verknüpfung von Nachhaltigkeit, moderner Infrastruktur und zukunftsweisendem Platzbau eine zentrale Herausforderung und zugleich eine große Chance.
Nachhaltigkeit im Tennis - Infrastruktur als Basis des Erfolgs
Nachhaltigkeit bedeutet, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen. Im Tennissport zeigt sich dies beispielsweise in der Verwendung umweltfreundlicher Materialien beim Platzbau, energieeffizienten Beleuchtungssystemen und Wassermanagement bei der Platzpflege. Ziel ist es, nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern auch langfristig Kosten zu senken und einen positiven Beitrag für kommende Generationen zu leisten.
Eine gut geplante und gepflegte Tennisinfrastruktur ist das Fundament für einen erfolgreichen Spielbetrieb und ein aktives Vereinsleben. Tennisplätze, Clubhäuser und technische Anlagen müssen nicht nur funktional sein, sondern auch den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz gerecht werden. Der Einsatz erneuerbarer Energien, wie Photovoltaikanlagen auf Clubdächern, oder die Integration automatisierter Bewässerungssysteme, die Wetterdaten berücksichtigen, sind innovative Ansätze, die langfristig ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind.
Platzbau im Wandel der Zeit
Die Wahl der Platzart – ob Sand-, Kunstrasen-, Teppich- oder Hartplatz – hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter klimatische Bedingungen, Nutzungshäufigkeit und Wartungsaufwand. Sandplätze, die in Deutschland als „Klassiker“ gelten, bieten exzellente Spielbedingungen und gelenkschonende Eigenschaften. Moderne Hartplätze hingegen punkten mit ihrer Robustheit und ganzjährigen Bespielbarkeit. Kunstrasen kombiniert Eigenschaften wie geringe Wartung mit gleichbleibender Spielqualität. Die Entscheidung für eine Platzart hat auch ökologische Implikationen, etwa beim Wasserverbrauch oder bei der Herstellung der verwendeten Materialien.
Ein zukunftsorientierter Platzbau integriert umweltfreundliche Technologien und Materialien. Beispielsweise ermöglichen wasserdurchlässige Unterbauten eine bessere Entwässerung, reduzieren den Wasserverbrauch und schonen die Umwelt. Recycelte Materialien für die Spielfläche oder Umrandungen tragen zusätzlich zur Ressourcenschonung bei. Durch moderne Bauverfahren kann auch die Lebensdauer von Plätzen erheblich verlängert werden, was langfristig Kosten und Ressourcen spart.
Für Tennisvereine ist der Platzbau eine Investition in die Zukunft. Eine nachhaltige Planung berücksichtigt nicht nur die Bedürfnisse der aktuellen Mitglieder, sondern auch der kommenden Generationen.
Eine allgemeine Übersicht über die verschiedenen Platzbeläge im Outdoor-Bereich mit Vor- und Nachteilen bietet zunächst folgende Datei:
Viele Informationen bietet auch die Seite des Deutschen Tennis Bundes.
Gerne verweisen wir an dieser Stelle auch auf unser Symposium zum Thema Ganzjahresplätze am 14. März 2026 in Ludwigshafen. Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite.
Für weiteren Unterstützungsbedarf oder allgemeine Fragen melden Sie sich gerne bei uns unter 06701-655980 / info@rlp-tennis.de.