Turniere
Avdeeva und Chwalinska/Maleckova gewinnen in Altenkirchen
Es sind nicht immer die Favoritinnen, die sich bei den Burg-Wächter Ladies Open durchsetzen. Das zeugt von ausgeglichenen Teilnehmerfeldern und von vielen unvorhersehbaren Spielausgängen.
Auch Julia Avdeeva, die am Sonntag die elfte Auflage des Frauentennis-Weltranglistenturniers in Altenkirchen für sich entschied, hatten eher nur wenige auf dem Zettel. Als Nummer 248 der Weltrangliste in den Westerwald gekommen, schaltete die 21-Jährige in Person von Polina Kudermetova, Marina Bassols Ribera und Océane Dodin die Nummern sechs, drei und eins der Setzliste aus. Im Finale setzte sich die aufschlagstarke Russin, die auf dem Weg zum Turniersieg 74 Asse in fünf Matches servierte, mit 6:4 und 6:4 gegen die Belgierin Alison van Uytvanck durch. 75 Weltranglistenpunkte reicher, freute sich Avdeeva über ihren zweiten Turniersieg in Deutschland. Im Herbst des vergangenen Jahres gewann sie das ebenfalls mit 60 000 Dollar dotierte Turnier in Hamburg. Duplizität am Rande: Damals wie am Sonntag saß die mit dem internationalen Bronze-Batch „dekorierte“ Berlinerin Patrizia Lorenz auf dem Schiedsrichterstuhl. „Julia war heute zu gut“, erkannte Alison van Uytvanck die Überlegenheit Avdeevas an.
Auch im Doppel-Endspiel vor der vollbesetzten Tribüne waren die Ungesetzten obenauf. Maja Chwalinska aus Polen und ihre tschechische Partnerin Jesika Maleckova bezwangen Julia Lohoff und Conny Perrin aus Deutschland und der Schweiz mit 6:4 und 7:5. Die gesundheitlich angeschlagene Perrin hatte sich in Altenkirchen trotz krankheitsbedingter Beeinträchtigung durchgebissen. Chwalinska ist in Altenkirchen ein Stammgast. Die Halbfinalistin von 2019 mag das Turnier wie viele ihrer Konkurrentinnen und wird es durch die nun erspielte Trophäe auch weiterhin in bester Erinnerung behalten.
Weitere Infos und alle Ergebnisse: www.bw-ladies-open.de
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