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Turniere   Tennisverband Rheinland-Pfalz  

„BURG-WÄCHTER Ladies Open“ in Altenkirchen gehen in ihre zehnte Auflage

In vier Monaten feiert einer der Sport-Höhepunkte in der Region Jubiläum: Die „BURG-WÄCHTER Ladies Open“ in Altenkirchen gehen in ihre zehnte Auflage. Die „AK ladies open“, die durch den Einstieg des Titelsponsors im vergangenen Jahr mit einem neuen Namen auftreten haben sich von einer anfangs belächelten Idee zu einer Top-Veranstaltung entwickelt. Razvan Mihai, Turnierdirektor des Frauentennis-Weltranglistenturniers, zieht Bilanz.

©Burgwächter ladies Open

Herr Mihai, Hand aufs Herz: Hätten Sie vor zehn Jahren gedacht, dass Ihr Turnier diesen erfolgreichen Weg einschlagen kann?
Razvan Mihai: Natürlich träumt man von einer solchen Entwicklung, und ich bin stolz, dass sich unser Turnier im Kalender des Welttennis etabliert hat. Dass es für die „AK ladies open“ beziehungsweise „BURG-WÄCHTER Ladies Open“ kontinuierlich bergauf ging, ist wie ein Märchen. Wir haben als 15.000-Dollar-Turnier angefangen und zählen seit einem Jahr nun zur 60.000-Dollar-Kategorie. Ich glaube das spricht für sich. Die Entwicklung zeigt, dass sich der große Einsatz und die Überzeugung unseres Organisationsteams auszahlen.

Der Sport durchlebte mit der Corona-Krise schwierige Zeiten. Hatten Sie einmal Angst um ihr Turnier?
Hinter der kompletten Turnierszene liegen schwierige Zeiten. Die Herausforderungen waren riesig, und natürlich gab es durch die Corona-Pandemie Rückschläge. Dazu zählt, dass wir zuletzt zweimal keine Zuschauer zu unseren Turnieren zulassen konnten. Aber wir sind den Behörden, mit denen wir entsprechende Konzepte erarbeitet haben, und unseren Sponsoren, die dem Turnier die Treue hielten, sehr dankbar. Ich glaube, wenn wir einmal pausiert hätten, wäre es eine enorme Aufgabe gewesen, wieder in den Kalender zurückzukehren. Rückblickend haben wir alles richtig gemacht. Wir haben den Spielerinnen eine Möglichkeit geboten Tennis zu spielen und unsere Hygienekonzepte wurden von allen so konsequent umgesetzt, dass das Virus keinen Platz auf unserem Turniergelände fand.

Welche besonderen Momente kommen ihnen im Rückblick auf die Zeit seit der Turnierpremiere auf Anhieb in Erinnerung?
Davon gab es unendlich viele. Da war natürlich die Auszeichnung zum besten internationalen ITF-Frauenturnier in Deutschland im Jahr 2018. Aber für mich sind auch immer wieder die Wege spannend, die die Spielerinnen einschlagen. Die Erfahrungen zeigen, dass zahlreiche Spielerinne, die bei uns spielen das Potenzial mitbringen, es in die absolute Weltspitze zu schaffen und das mit gutem Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren auch schon bewiesen haben. Aktuelles Beispiel ist Jule Niemeier, die in diesem Jahr einen enormen Sprung gemacht hat.

Wie sehr nimmt Sie die Organisation des Turniers zeitlich momentan in Anspruch?
Das Amt eines Turnierdirektors füllt einen das ganze Jahr über aus. Dazu gehört eine umfassende Nachbereitung, die Vorbereitung des nächsten Turniers, Gespräche mit Partnern, dem Deutschen Tennis Bund, dem Weltverband ITF und natürlich unseren Sponsoren. Langeweile kommt nie auf. Aber ich lebe Tennis. Das gilt für meine Position als Turnierdirektor genauso wie für meine Trainertätigkeit. Hier freue ich mich besonders, dass mein Spieler Marian Prajescu in diesen Jahr Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Meister wurde. Außerdem kommt im Jahr 2023 eine weitere Funktion als Sprecher der internationalen Frauenturniere in Deutschland.

Was steckt hinter diesem Amt?
Auf einem Kongress in Wiesbaden wurde ich als Nachfolger von Jan Miska gewählt. Ich werde in engem Austausch mit den Turnierveranstaltern den Austausch mit dem DTB und der ITF pflegen und ihre Wünsche und Anliegen vermitteln. Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe.

Das Interview führte René Weiss

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