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Deutsche Meisterschaften in Biberach: DTB geht neue Wege

Traditionsgemäß werden die Deutschen Meisterschaften im Dezember (15. bis 20. Dezember 2015) im württembergischen Biberach an der Riß ausgetragen. Um die Attraktivität der Titelkämpfe zu steigern, wurden vom Präsidium des Deutschen Tennis Bundes (DTB) neue Regeln verabschiedet.

 

Mit dem Ziel, die Deutschen Meisterschaften auch für diejenigen Spitzenspieler, die sich zu der Zeit in der Vorbereitung auf die Turniere in Australien befinden, interessant zu gestalten, wurde der Modus so geändert, dass die vier Topgesetzten erst am Freitag im Viertelfinale ins Geschehen eingreifen.

Eine weitere Neuerung ist das Coaching auf dem Platz. Damit dürfen die Trainer während des gesamten Matches auf der Spielerbank sitzen, um analog zum Davis Cup und Fed Cup die Aktiven zu unterstützen.

„Durch diese Regeländerungen werden die Deutschen Meisterschaften auch für unsere absoluten Topspieler attraktiv, da sie weniger Matches bestreiten müssen", so DTB-Vizepräsident Bernd Greiner. DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard ergänzt: „Wir legen größten Wert darauf, dass die Deutschen Meisterschaften eine neue Wertigkeit erhalten. Wir glauben, dass diese ersten Schritte für Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sorgen."

Auch sportlich setzt der DTB mit der Mixed-Konkurrenz Akzente. „Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 haben wir verabredet, dass wir unseren Spielern die Möglichkeit geben, sich auf diesen prestigeträchtigen Wettbewerb vorzubereiten. Vielleicht haben wir in Rio hier sogar eine Medaillenchance", so DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff.

Mit diesen Veränderungen geht der DTB neue Wege, um zum Saisonabschluss einen Höhepunkt im Terminkalender zu setzen. „Wir als Württembergischer Tennis-Bund freuen uns auf die Meisterschaften. Wir werden alle gemeinsam mit vollem Engagement bei der Sache sein und hoffen auf ein sehr gutes Teilnehmerfeld", so WTB-Präsident Ulrich Lange.