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Deutsche Vereinsmeisterschaften: Landauer Herren 50 verteidigen ihren Titel

Ein Titelgewinn, eine Vizemeisterschaft und Platz vier: Drei rheinland-pfälzische Seniorenmannschaften vertraten zum Abschluss der Medenrunde den heimischen Verband bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften.

Die Titelsammler aus Landau bejubeln ihren Triumph. Foto: SW Landau

Die Damen 50 des TC SW Bad Dürkheim beendeten ihre Endrunde der vier Regionalliga-Meister in Berlin auf Platz vier. Die Herren 40 des TV 1846 Alzey wurden in der Bundeshauptstadt Deutscher Vizemeister. Nicht aufzuhalten waren erneut die Herren 50 des TC SW 1846 Landau. Die Gastgeber verteidigten vor heimischem Publikum mit einem souveränen 5:1 über den TSV Feldkirchen ihren Erfolg aus dem Vorjahr.

Die Landauer Herren 50 wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Titelverteidiger gab sich in seinem Final Four auf eigener Anlage keine Blöße und feierte souverän den nächsten Titelgewinn. Das Finale gegen den TSV Feldkirchen, Meister der Regionalliga Süd-Ost, war schon nach den Einzeln entschieden. Stefan Burchard im Topspiel (6:4, 6:4 gegen Vaclav Toman), Arnaud Deleval an Drei (6:2, 6:1 gegen Ralf Gruber), Raymond Bender auf Position fünf (6:2, 7:5 gegen den ehemaligen kroatischen Tennisprofi Goran Prpic, Anfang der 90er die Nummer 16 in der Welt) und Markus Bart (6:2, 6:2 gegen Martin Henning) sorgten für vier sichere Einzelerfolge auf Landauer Seite. Martin Fortun musste sich Christoph Schaal an Nummer vier 5:7, 1:6 geschlagen geben. Also hatte Alain Moracchini in seinem Match die Vorentscheidung in der Hand. Und der Franzose im Landauer Team, aktuell weltweit die Nummer drei unter den Herren 50, griff zu. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte Moracchini  sich gegen Peter Annesser zurück, erzwang die Verlängerung machte mit 1:6, 6:2, 10:6 die Titelverteidigung für den TC SW Landau vorzeitig perfekt.

Schon im Halbfinale hatten die Gastgeber gegen TC Lese GW Köln ihre Ambitionen unterstrichen. Burchard, Moracchini, Deleval, Fortun und Bart gewannen ihre Einzel durchweg in zwei klaren Sätzen. Einzig Stephan Bonacker musste an Position sechs gegen Armin Schöpgens kräftig ackern und sich in einem spannenden Match denkbar knapp 6:3, 3:6, 8:10 geschlagen geben.
 

Für die nicht in Bestbesetzung angetretenen Herren 40 des TV 1846 Alzey sprang in Berlin ein guter zweiter Platz heraus. Die Alzeyer setzten sich im Halbfinale gegen die favorisierten Gastgeber TC SCC Berlin knapp mit 5:4 durch. Entsprechend groß war der Jubel auf Seiten des rheinland-pfälzischen Teams mit Andrei Cherkasov, Marcus Hilpert,  Davide Sanguinetti, Zoran Sevcenko, Sven Hüttner und Rüdiger Haas. Der TVA hatte in der Endrunde auf seinen Topmann Fabrice Santoro sowie Robert Eisele verzichten müssen, entsprechend groß war die Herausforderung. Nach einem tapfer erkämpften 3:3 nach den Einzeln schafften es die Alzeyer knapp ins Finale. Dort waren sie gegen die mit vier starken Franzosen angetretene TG Gürzenich Wald allerdings ohne Chance. Die TVA-Herren unterlagen dem starken Regionalligameister West 0:6, freuten sich aber über die Vizemeisterschaft.
 

Ebenfalls in Berlin mussten die Damen 50 des TC SW Bad Dürkheim ran. Der Vorjahresdritte musste beim 1:5 im Halbfinale die Überlegenheit des späteren Deutschen Mannschaftsmeisters ETUF Essen anerkennen. Im Spiel um Platz drei unterlagen die Bad Dürkheimerinnen Gastgeber SV Zehlendorfer Wespen 3:6 und wurden Vierte unter Deutschlands Damen 50-Teams. cialis kaufen rezeptfrei

Traditionell ermitteln die Damen 30, 40, 50 und 60 sowie die Herren 40, 50, 55, 60, 65 und 70 nach der Medenrunde in den jeweiligen Finalrunden die Deutschen Vereinsmeister. Qualifiziert sind die Sieger der vier Regionalligen – der höchsten Spielklasse bei den Seniorinnen und Senioren - in den jeweiligen Altersklassen.