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DTB-Kader nominiert: Gestandene Profis und aufstrebende Talente dabei - TVRP Athlet*innen in Nachwuchskadern

Zverev, Kerber und Co.: Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat für das Kalenderjahr 2023 seinen Kader bestimmt. Die Nominierungen bilden die Vielfalt des Spitzensports in Deutschland ab – vom Olympiasieger bis hin zur Siegerin der inoffiziellen U14-Weltmeisterschaft. An der Spitze stehen Alexander Zverev, Kevin Krawietz, Andreas Mies sowie Tim Pütz im Olympiakader. Sie gehörten zum Zeitpunkt der Nominierung zur Weltspitze, was die Zuordnung zum höchsten Kader begründet.

©DTB

Da sich aktuell keine Deutsche unter den Top-10 im WTA-Ranking wiederfindet, wurden die besten Tennisspielerinnen des Landes nach DOSB-Kriterien für den Perspektivkader nominiert. Sowohl gestandene Nationalspielerinnen wie Angelique Kerber oder Laura Siegemund als auch die neue Generation des Porsche Team Deutschlands um Jule Niemeier und Eva Lys umfasst der Kader.

Vor allem aber zeigt die Liste eins: Die Zukunft von Tennisdeutschland ist in guten Händen. Für den Nachwuchskader 1 sind unter anderem zwei 14-Jährige nominiert, die jüngst bei den Deutschen Meisterschaften presented by Tannenhof für Furore sorgten. Sonja Zhenikhova erreichte das Endspiel. Julia Stusek, die im Jahr 2022 auch schon erste Erfolge auf der ITF-Damentour feierte, spielte sich bis unter die letzten Vier.

Auch die Junioren des Jahrgangs 2008 treten langsam in die Fußstapfen ihrer Idole. Bei der U14-Weltmeisterschaft holten Niels McDonald, Christopher Thies und Diego Dedura-Palomero die Silbermedaille. Dedura-Palomero gewann später noch das Tennis Europe Junior Masters in Monte-Carlo, vor den Augen von Olympiasieger Alexander Zverev. Als Teil des Nachwuchskader 1 gehen die Drei 2023 auf Titeljagd.

Dazu kommt der Nachwuchskader 2, in dem die aussichtsreichsten Talente aus den Landeskadern geführt und zu regelmäßigen DTB-Lehrgängen eingeladen werden. Die komplette Kaderliste gibt es auf dtb-tennis.de.

Der Bundeskader erklärt

Olympiakader: An der Spitze steht der Olympiakader. Für den Kader werden Spieler:innen nominiert, die unter den Top-10 der Weltrangliste stehen oder bei den Olympischen Spielen im Vorjahr mindestens das Viertelfinale erreicht haben (gilt nur in nach-olympischen Jahren).

Perspektivkader: Den Unterbau für den Olympiakader bildet der Perspektivkader. Hier finden sich Profispieler:innen außerhalb der Top-10 wieder. Zudem können auch aufstrebende Talente für den Perspektivkader nominiert werden. Nach den Kriterien des DOSB sind Spieler:innen im Perspektivkader in der Regel über 18 Jahre und haben bei den nächsten und übernächsten Olympischen Spielen eine Medaillenperspektive.

Nachwuchskader 1: Für den Nachwuchskader 1 sind unter 18-Jährige nominiert, die deutschlandweit zu den besten ihres Jahrgangs gehören. Je nach Altersstufe gibt es unterschiedliche Zielsetzungen, die vom DTB regelmäßig überprüft und angepasst werden. Nominiert wird der Bundeskader (Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader 1) vom Ausschuss für Leistungssport. Der DTB fördert die Spieler:innen nach den individuellen Bedürfnissen. Profispieler:innen werden zum Beispiel punktuell durch ein DTB-Team betreut. Die Förderung der Nachwuchstalente im Perspektiv- und Nachwuchskader 1 beinhaltet dazu die Teilnahme an Lehrgängen, die Möglichkeit der Komplettbetreuung an einem der vier DTB-Bundesstützpunkte, die Turniervorbereitung sowie Turnierreisen. Auch die sportmedizinische Betreuung, regelmäßige Leistungsdiagnostik, sportpsychologische Begleitung sowie Ernährungsberatung und Physiotherapie gehören zum Leistungsspektrum.

Übergangskader Nachwuchskader 2: Der Nachwuchskader 2 setzt sich aus den aussichtsreichsten Talenten aus den Landeskadern zusammen. Der Ausschuss für Jugendsport entscheidet in Absprache mit den Bundestrainer:innen und dem jeweiligen Landesverband, wer für den Nachwuchskader 2 nominiert wird. Zuständig für die Förderung, wie das tägliche Training, die Turnierplanung oder auch die Turnierbetreuung, bleibt der Landesverband. Zur Leistungsbeobachtung und engeren Zusammenarbeit zwischen Spitzen- und Landesverband werden die Talente zu zentralen DTB-Lehrgängen eingeladen. Die Nominierung der Kader ist an verschiedene Kriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gebunden und bildet den organisatorischen Rahmen der Spitzenförderung beim nationalen Tennis-Dachverband.

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