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Greet Minnen gewinnt in Altenkirchen

Fünf Asse schlug Greet Minnen am Sonntagnachmittag im SRS-Sportpark. Mit dem fünften schloss sie das Buch der neunten Auflage des Altenkirchener Frauentennis-Weltranglistenturniers. Die Belgierin gewann das Endspiel der „Burg-Wächter Ladies Open“ mit 6:4 und 6:3 gegen Daria Snigur aus der Ukraine.

Gruppenbild mit Siegerin: Ein Teil der Helfer an den „Burg-Wächter Ladies Open“ scharte sich nach der Siegerehrung um Gewinnerin Greet Minnen. ©René Weiss

„Hinter mir liegt eine tolle Woche. Ich habe einen liebevollen Umgang mit uns Spielerinnen gespürt.  Die Unterstützung meiner Trainer und meiner Familie ist für mich sehr wichtig. Sie helfen mir jeden Tag und haben einen großen Anteil an diesem Erfolg“, sagte die 24-Jährige, die nach Ysaline Bonaventure im Jahr 2016 als zweite belgische Spielerin auf der Glockenspitze triumphierte und sich ungefähr auf Rang 80 der Weltrangliste verbessern wird.
„Wir haben großartiges Tennis bei einem großartigen Turnier gesehen. Die Aufwertung des Turniers auf 60.000 Dollar bestätigt die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren“, sagte der Altenkirchener Stadtbürgermeister Matthias Gibhardt bei der Siegerehrung. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Fred Jüngerich lobte die Arbeit von Turnierdirektor Razvan Mihai und seinem Team um Eventmanager Manuel Schmitt-Lechner: „Es ist großartig zu sehen, was hier Jahr für Jahr organisiert wird. Für Altenkirchen und die ganze Region ist das Turnier eine große Aufwertung.“ Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel machte die Strahlkraft der Veranstaltung, als er sagte: „Der Westerwald platziert sich immer mehr als Sportregion.“
SRS-Gesamtleiter Daniel Mannweiler resümierte: „Diese Woche haben mich viele Leute gefragt, warum dieses Turnier so anders ist. Es liegt an den Mitarbeiter. Einerseits, dass sie mit Herz ihren Dienst tun, andererseits, dass die Mitarbeiter für die Menschen und das Turnier beten. Heute habe ich einen Gewinnersatz ,be still and know that I’m your God' in der Bibel gelesen. Wir müssen im Sport und unserem Leben immer wieder zur Ruhe kommen. Ich wünsche uns allen, dass wir Siegen, auf Gottes Stimme hören und das Leben gewinnen.“ Mannweiler schloss die Veranstaltung mit einem Dankgebet für das Turnier und Segen für alle Zuschauer und Beteiligte.


Zum erfolgreichen Turnier trug natürlich nicht nur die Arbeit der fleißigen Helfer, sondern in besonderem Maße auch die Spielerinnen aus aller Herrenländer bei. „Wir haben eine Woche lang absolutes Weltklasse-Tennis gesehen“, hob Turnierdirektor Mihai das Level auf den Courts in den Mittelpunkt. Der Höhepunkt des Turnierwochenendes endete nach 1:16 Stunde und zum siebten Mal seit dem Jahr 2014 mit einem Zwei-Satz-Sieg. Minnen schaffte in beiden Durchgängen in der wichtigen Phase das entscheidende Break. Hier spielte sie auch ihren Erfahrungsvorteil gegenüber der fünf Jahre jüngeren Daria Snigur aus. Die Ukrainerin meinte bei der Siegerehrung, nachdem sie Pokal und diverse Sponsorengeschenke überreicht bekommen hatte: „Ich freue mich, mein erstes Finale in diesem Jahr erreicht zu haben. Greet war eine starke Gegnerin und ich bekam eine wertvolle Erfahrung, mich mit einer Top-100-Spielerin messen zu können.“

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