Inklusion Tennisverband Rheinland-Pfalz
Weltspiele der Special Olympics mit rheinland-pfälzischer Beteiligung
Neun Tage lang fanden in Berlin die Weltspiele der Special Olympics statt. Es war das größte Mehr-Sportarten-Ereignis in Deutschland seit den Olympischen Spielen in München 1972!
Fast 7000 Sportler aus mehr als 180 Nationen nahmen in 26 Sportarten an den Wettkämpfen teil. Zum deutschen Tennisteam gehörten auch drei Rheinland-Pfälzer. Susanne Steffen aus Manderscheid startete im Einzel. Mutter Hedi Steffen betreute als Coach das Team vor allem neben dem Tennisplatz. TVRP Referent für Inklusion Claus Majolk (BASF TC Ludwigshafen) stand der deutschen Auswahl als Headcoach voran.
Zwei Vorbereitungslehrgänge in Ludwigshafen und im westfälischen Kamen ließen die elf Athleten mit geistiger Beeinträchtigung, drei Unified-Doppelpartner ohne Einschränkung und sechs Trainer zu einem echten Team zusammenwachsen. Auch das Einkleidungswochenende in Berlin Ende März stärkte den Teamgeist.
Nach zwei Tagen in Berlin mit Besuchsprogramm und Tennistraining stieg am 17. Juni die große Eröffnungsfeier im Olympiastadion. Ein unvergessliches Erlebnis für alle die mit ins Stadion einlaufen durften! Ein besonderer Höhepunkt war, dass die Flamme der Spiele von unserer Tennisspielerin Sophie Rensmann aus Dortmund entzündet wurde.
Die Tenniswettbewerbe starteten mit den Klassifizierungsmatches im Einzel. Mehrere kurze Sätze bis 4 Spiele wurde absolviert. Alle deutschen Athleten konnten wenigstens einmal gewinnen und das Gefühl eines Erfolges bei Weltspielen genießen.
Susanne Steffen durfte als deutsche Vertreterin an der „Unified-Experience“ teilnehmen. Dabei bildete sie mit der zweifachen Grand-Slam-Siegerin Li Na ein Doppel und trat vor vollen Zuschauerrängen in einem Showmatch an.
Im Einzel erreichte Susanne mit einem Erfolg über die amerikanische Special Olympics Ikone Loretta Claiborne, die von den US-Medien mit großem Aufwand begleitet wurde, das Spiel um die Bronzemedaille. Dort siegte sie nach einem spannenden Matchverlauf und einer beeindruckenden Aufholjagd gegen die Britin Emily Clarke mit 8:7 nach 60 Minuten Spielzeit!
Neben den Spielen auf den Courts waren vor allem die Begegnungen mit Sportlern, Helfern und Offiziellen aus der ganzen Welt die einprägsamsten Erlebnisse dieser Spiele. Den Gedanken der Inklusion hat die Großveranstaltung eindrucksvoll voran und in die Mitte der Gesellschaft gebracht. Wer dabei war, wird diese Spiel nicht mehr vergessen!
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