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Anna-Lena Friedsam: „Fed Cup ist etwas ganz Besonderes“

Erstmals dabei: Die 22-Jährige spricht über ihre Eindrücke im Kreise der deutschen Damen-Nationalmannschaft.

Herzliche Gratulation: Anna-Lena Friedsam und Annika Beck (vorne) kennen sich seit ihrer Jugendzeit. Foto: © Peter Franz, Spektrum-Bilderdienst

Das Leben einer Profispielerin auf der Tennistour ist kurzweilig: Gerade eben noch schnupperte Anna-Lena Friedsam erstmals beim Fed Cup-Erstrundenspiel gegen die Schweiz ins Frauen-Nationalteam des Deutschen Tennis Bundes rein, an diesem Wochenender geht’s weiter im Kampf um Weltranglistenpunkte. Die 22-jährige Rheinland-Pfälzerin startet bei dem mit 1,7 Millionen Dollar dotierten WTA-Turnier in Dubai in der Qualifikation. Vor ihrem Abflug in die Vereinigten Arabischen Emirate nahm Friedsam sich kurz vorm Boarding am Flughafen die Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem Tennisverband Rheinland-Pfalz.

Frau Friedsam, wie war Ihre erste Woche – unabhängig von der knappen Niederlage - im Kreise des deutschen Fed Cup-Teams?

Die Einladung hat mich sehr gefreut. Ich war ja noch nicht nominiert, aber ich möchte auf alle Fälle irgendwann im Fed Cup spielen und das war der erste Schritt.  Wir sind sonntags angereist, haben in der Woche gut trainiert und am Wochenende ging es gegen die Schweiz dann zur Sache. Ich fand es insgesamt sehr, sehr positiv.

Wie hat die Mannschaft Sie aufgenommen?

Ich bin total gut aufgenommen worden. Ich kannte alle Spielerinnen ja schon vorher. Aber in so einer Woche lernt man sich noch mal viel besser kennen. Wir haben ja sehr viel gemeinsam gemacht, sind abends zusammen essen gegangen, es gab ein offizielles Fotoshooting, wir haben Sponsoren getroffen, hatten ein festliches Dinner mit dem Team und die offizielle Auslosung. Und ich habe geneinsam mit der Mannschaft meinen Geburtstag gefeiert.

Man hört die Spielerinnen immer davon erzählen, dass die Auftritte im Fed Cup-Team etwas völlig anderes seien als ansonsten die Matches bei Turnieren. Wie haben Sie das empfunden?

Der Fed Cup ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Man spielt in der Nationalmannschaft, also für Deutschland und nicht – wie sonst – nur für sich selbst. Der Teamgedanke ist extrem wichtig. Man gewinnt und verliert gemeinsam. Auch abseits des Platzes macht man in so einer Woche viel gemeinsam. Das Team steht im Vordergrund. Das ist etwas Besonderes und macht sehr viel Spaß. Auch die Atmosphäre ist eine andere. Die Fans in der Halle haben uns sehr viel mehr angefeuert als bei anderen Turnieren. Im Fed Cup sind alle für Deutschland. Das ist etwas ganz Anderes und sehr schön.

Haben Sie von Barbara Rittner ein Feedback bekommen, wie es weiter geht im Fed Cup-Team?

Ja, sie hat gesagt, dass es eine positive Woche für uns alle war, fürs ganze Team. Aber wie es für mich und alle anderen weiter geht, wird sich zeigen. Aktuell stehen wir mit zehn deutschen Spielerinnen unter den Top 100, wir müssen unsere Leistungen immer abrufen. Davon hängt alles ab. Her på norskcasinonorge.com har vi lagt ut de beste spillselskapene, og kun de beste casino på nett Vi viser deg de beste norske casinoene på nettet.

Wie geht es für Sie persönlich nach dem starken Jahresauftakt bei den Australian Open jetzt auf der Tour weiter?

Die Australien Open sind abgehakt, daran denke ich gar nicht mehr. Die nächsten Turniere stehen an. Ich fliege jetzt nach Dubai, starte dort in der Quali und danach beim Turnier in Doha, ebenfalls in der Qualifikation. Im März kommen die Turniere in den USA.

Dafür wünschen wir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Vielen Dank für das Gespräch.