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DJHM: Zu große Herausforderungen für die TVRP-Talente

Die besten Nachwuchsspieler des Deutschen Tennis Bundes (DTB) begeisterten bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Essen mit sehenswerten Ballwechseln wieder die Zuschauer. Parallel dazu zeigten die Jüngsten beim DTB U12-Masters, was in ihnen steckt.

Das Abschneiden aus Sicht des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz war zumeist ernüchternd, viele der acht im Tenniszentrum des TV Niederrhein gestarteten TVRP-Talente mussten die Überlegenheit der Konkurrenz anerkennen.

Packende Ballwechsel auf höchstem Niveau: Die 42. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften (DJHM) in den Altersklassen U18, U16 und U14 hatten wieder einiges zu bieten. Sechs Tage lang kämpften 176 Nachwuchsspieler aus dem kompletten Bundesgebiet in Essen um die begehrten Titel des Deutschen Tennis Bundes. Mit dabei waren acht Jugendliche des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz (TVRP): Nicolas Mayr (TC Mutterstadt, U18), Raphael Weiler (Andernacher TC, U16), Simon Hüttner (TC Oberwerth Koblenz, U14), Mika Lipp (TSC Mainz, U14), Franziska Ahrend (TSC Mainz, U18), Cora-Lynn von Dungern (BASF TC Ludwigshafen, U18), Selina Dal (BASF TC Ludwigshafen, U16) und Dana Heimen (BASF TC Ludwigshafen, U14). Martina Markov (TC Boehringer Ingelheim) gehörte  beim parallel ausgetragenen DTB U12-Masters zu den punktbesten Spielerinnen und Spieler aus der DTB U12-Turnierserie.

Die Talente aus Rheinland-Pfalz hatten in Essen einen schweren Stand. Mit Ausnahme von zwei Spielerinnen fuhren alle ohne Sieg wieder nach Hause. Selina Dal, im Feld der U16-Juniorinnen an Position drei gesetzt, schied im Achtelfinale mit 4:6, 4:6 gegen Estella Jäger (WTV) aus. Youngster Martina Markov zeigte in ihrer Vorrunden-Gruppe gute Leistungen, verpasste nach zwei klaren Siegen und einer 3:6, 4:6-Niederlage gegen Karina Hofbauer (BTV) aber knapp den Einzug ins Halbfinale des U12 Masters (Ergebnisse). Die Nachwuchsspielerin des TC Boehringer Ingelheim überzeugte in Essen mit offensiver Spielweise und zeigte, dass sie bei den Besten ihrer Altersklasse in Deutschland mitmischen kann.

Gleiches galt trotz Erstrunden-Niederlage auch für Mika Lipp. Sowohl der 13-jährige TSC-Spieler als auch Simon Hüttner, der zum Auftakt mit Tobias Rief (WTB) auf die Nummer sieben der Setzliste traf,  traten als Jahrgangsjüngere im Feld der U14-Junioren an. Die körperliche Überlegenheit der Konkurrenz ist da meist naturgegeben. Lipp bekam es gleich im ersten Match zwar mit dem gleichaltrigen Maximilian Homberg (BTV) zu tun, allerdings gehört die aktuelle Nummer zwei im 2003er Jahrgang nicht gerade zu Lipps Lieblingsgegnern. Sowohl bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer als auch beim U12-Masters-Halbfinale im Vorjahr musste Lipp sich Homberg geschlagen geben.

Die Dauerrivalen lieferten sich auch jetzt wieder beim 2:6, 6:1, 1:6 ein sehenswertes Match auf Augenhöhe. Alle drei Sätze verliefen über weite Strecken ausgeglichen – und endeten trotzdem jeweils glatt. Nach vergebener Chance zur 3:1-Führung ging der erste Satz aus Lipps Sicht glatt weg, danach drehte der TSC-Spieler auf und erzwang die Entscheidung im dritten. Wieder waren es verpasste Chancen im wichtigen Moment und die fehlende Konsequenz, Homberg unter Druck zu setzen, um ihm weniger Zeit für seine guten Grundlinienschläge zu gönnen – Lipp musste sich trotz ordentlicher Leistung gegen einen soliden Maximilian Homberg erneut knapp geschlagen geben.

Alle Ergebnisse zu den DJHM 2016 finden Sie HIER.