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Neustart nach zweijähriger Coronapause

Pech mit dem Wetter hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der rheinland-pfälzischen Hallen-Tennismeisterschaften der Seniorinnen und Senioren in Ingelheim. Während sie auf den sechs Indoor-Sandplätzen erstmals seit 2019 wieder ihre Champions ermittelten, kletterten draußen die Temperaturen bei strahlend blauem Himmel über die 20-Grad-Marke.

Siegerehrung der Herren 60: Verbandssportwart Andreas Germei (links) gratuliert dem neuen Titelträger Bruno Burk (Mitte) und dem Finalisten Stefan Otten ©TC Boehringer Ingelheim

„Ich habe niemanden getroffen, der sich nicht gewünscht hätte, im Freien zu spielen“, erzählte Verbandssportwart Andreas Germei. Ein Wunsch, den er schon deshalb nicht erfüllen konnte, weil auf den Außenanlagen des TC Boehringer noch keine Netze gespannt waren…

So aber konnten die Akteure ihre Pausen zumindest in der Sonne überbrücken, sei es auf der Terrasse des Klubheims oder in Einzelfällen auf dem angrenzenden Parkplatz in einem Liegestuhl neben dem Auto.

„Abgesehen davon sind aber keine Wünsche offengeblieben“, lobte Germei die „mal wieder hervorragende Organisation“. Die Ausrichter wiederum freuten sich über den regen Zuspruch: 119 Meldungen waren eingegangen, kurzfristige Absagen gab es nur ganz wenige. „Man merkt, dass die Leute nach so langer Zeit hoch motoviert und mit viel Spaß bei der Sache sind“, sagte Pascal Häfner, der Manager des gastgebenden Klubs. Und diese Begeisterung zog sich tageszeitenunabhängig durchs Turnier – auch als am Samstag die letzten Ballwechsel erst gegen Mitternacht endeten.

Als sehr erfreulich wertete Germei die Tatsache, dass fast alle Altersklassen ausgespielt wurden; dass die Damenkonkurrenzen mit drei bis fünf Teilnehmerinnen durchweg im Gruppenmodus stattfanden, tat den Leistungen keinen Abbruch. „Auch wenn viele Ergebnisse sehr deutlich aussehen, fanden mit wenigen Ausnahmen alle Matches auf einem sehr ansprechenden Niveau statt“, sagte der Sportwart. „Gerades was in den Finals geboten wurde, war top. Das macht auch uns als Verband ein bisschen stolz.“

Die ganz großen Überraschungen blieben aus, in der Regel standen sich in den Endspielen zwei Gesetzte gegenüber. Eine Ausnahme bildeten die Herren 55 – hier bahnte sich Lokalmatador Werner Thumbs als ungesetzter Teilnehmer seinen Weg unter anderem gegen die Nummer zwei des Tableaus, Boguslaw Figiel (SC TA Ludwigshafen). Ihn schlug der Ingelheimer in einem von etlichen langen Grundlinienduellen geprägten Halbfinale mit 6:2, 6:2. „Die spielen Tennis wie Schach“, kommentierte ein jüngerer Zuschauer das Duell und schob bewundernd nach: „Ich könnte nicht mehr so laufen…“

Eine Sensation wurde aus der Überraschung freilich nicht: Im Endspiel musste Thumbs die Überlegenheit des Alzeyers Hubertus Mildeberger anerkennen. Der Turnierfavorit gewann mit 6:1, 6:2.

Seine Ausnahmestellung bei den Herren 40 unterstrich der ebenfalls für den TC Boehringer spielende Marco Lauderbach nicht zuletzt mit seinem 6:1, 6:0 im Endspiel gegen den an zwei gesetzten Steffen Schaudt (TC Mörsch Frankenthal). Der neue Meister war auf dem Turnierranking zwar eine Position hinter Schaudt eingeordnet, „aber auf Landesebene müssen seine Konkurrenten schon über sich hinauswachsen, um ihm Paroli zu bieten“, sagte Andreas Germei.

Der topgesetzte Alexander Antrett vom TC Schwarz-Weiss Landau scheiterte im Viertelfinale an Markus Schäfer (TC Rosenheim) – doch auch für den Sieger war danach Schluss: Er hatte sich beim 6:2, 2:6, 11:9 nicht nur völlig verausgabt, sondern auch leicht verletzt. Sportwart Germei zeigte für Schäfers Verzicht aufs Halbfinale Verständnis: „Man muss nicht das Risiko eingehen, aus einer leichten eine schwere Verletzung zu machen.“

Alle Ergebnisse sind auf www.rlp-tennis.de unter dem Reiter „Turniere“ nachzulesen.

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